Geschichte - Stadtkapelle Hainfeld - Musikverein

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Stadtkapelle Hainfeld
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Geschichte

Gründung vor 122 Jahren
Ein Schreiben an die k.k. n.ö. Statthalterei in Wien
vom 30. Dezember 1902, gezeichnet von Heinrich Zmoll (Obmann), Ignaz Lichtl (Kapellmeister) und F. Aigner (Schriftführer) ist die erste urkundliche Erwähnung des Vorgängervereines der Stadtkapelle Hainfeld.
Am 17. Februar 1903 konnte der neu gebildete Verein seine konstituierende Hauptversammlung abhalten.

Die Bildung des Musikvereines in Hainfeld stellt keineswegs den Beginn der musikalischen Aktivitäten in Hainfeld dar, sondern die vereinsrechtliche Organisation durch den damaligen Bürgermeister von Hainfeld, Heinrich Zmoll.
Im Jahr 1905 übernahm Rudolf Kratky und 1910 Leopold Albrecht die Orchesterleitung.
Bewegte Zeiten
In den 1920er und 30er Jahren war aktive Musikausübung voll im Trend, so etablierten sich in Hainfeld neben Leopold Albrecht's Tanzkapelle das Salonorchester von Josef Lutter und die 1924 gegründete Eisenbahnerkapelle unter der Leitung von Othmar Bauer. Es gab noch einen weiteren Musikverein, geleitet von Josef Holzschuh und ein Schrammelquartett.
1934 übernahm Georg Lurger die Leitung der Musikkapelle Albrecht.
Der zweite Weltkrieg forderte viele Opfer und auch der Großteil an Notenmaterial und Instrumenten wurde vernichtet.
Nach Kriegsende wurden die vor dem 13. März 1938 gültigen Gesetze wieder in Kraft gesetzt. Somit konnte der Musikverein zwar seine Tätigkeit wieder ungehindert aufnehmen, aber das Schwierigste daran war, aus den Überresten von Noten und Instrumenten wieder eine brauchbare Basis für ein musikalisches Wirken zu schaffen.
Durch sein unermüdliches Engagement leistete Kapellmeister Otto Silhengst einen großen Beitrag zum Wiedererstehen des Musikvereins nach dem Zweiten Weltkrieg.
Ständchen vor dem Feuerwehrhaus,
Dirigent: Kapellmeister Rudolf Reder
Otto Silhengst folgten im Jahr 1952 Rudolf Reder und 1957 Hans Käfinger als Kapellmeister.
Neukonstituierung vor 62 Jahren
Unter Obmann Ludwig Almer fand im Jahr 1962 die Neukonstituierung als Verein “Musikkapelle der Stadt Hainfeld” statt.
Im gleichen Jahr wurde anlässlich des sechzigsten Bestandsjubiläums das äußere Erscheinungsbild der Musiker durch eine neue Tracht reformiert und die bis dahin verwendeten dunklen Unifomen wurden ausgemustert.
Tag der Blasmusik 1. Juni 1969
Aus den Farben der neuen Tracht leiten sich die Vereinsfarben grün/rot/schwarz ab.
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Diese Farben finden sich auch im Vereinslogo wieder,
welches anlässlich des hundertjährigen Bestandsjubiläums kreiert wurde.
Musikbegeisterung
Unter den Obmännern Ludwig Almer und Johann Gramm sowie unter Kapellmeister Willhelm Zöchling wurde mit gezielter Nachwuchsarbeit begonnen, sodass in den Siebzigerjahren eine Jugendkapelle zusammengestellt werden konnte, die selbstständig bei Wertungsspielen aufgetreten ist.

Willhelm Zöchling war nicht nur ein herausragender Musiker sondern auch ein begnadeter Komponist.
Eines seiner bekanntesten Werke, die "Zöchling-Messe" kommt immer wieder bei sakralen Anlässen zur Aufführung.
Die 1980er
Dem als "Stadtkapelle Hainfeld" registrierten Verein wurde im Jahr 1984 aufgrund der großzügigen Zuwendung eines privaten Gönners eine notwendig gewordene Neueinkleidung der Musiker ermöglicht.
Ergänzend dazu wurde die Tracht mit entsprechenden Wintermänteln "nachgerüstet".
Neueinkleidung 1984
Im Jahr 1987 erfolgte der Bezug des “alten” Musikerheimes im Areal des Bauhofs (Hoffmannweg) der Stadtgemeinde Hainfeld.
100 Jahre Musik & Tradition
Das Jubiläumsjahr 2002 war Anlass für einige Veranstaltungen, darunter der Musikerball, einer Sonderausstellung über 100 Jahre Vereinsgeschichte im Rathaus und das Filmmusikkonzert "Musica del Cinema" als Open-Air-Veranstaltung am Hainfelder Hauptplatz.
Einen Höhepunkt der Feierlichkeiten bildete die Fahnenweihe, verbunden mit einem Freundschaftsbesuch der Partnerkapelle aus Issenheim im Elsass (Frankreich).
Fahnenweihe 14. Juli 2002
Die Vereinsfahne aus dem Jahr 2002 symbolisiert 100 Jahre Musik & Tradition und trägt im Wesentlichen das Stadtwappen von Hainfeld, eine Abbildung vom Rathaus und der Pfarrkirche sowie einer Lyra als Sinnbild der Musik.
Neues Musikerheim
Aufgrund der stetig anwachsenden Mitgliederzahl stieg auch der erforderliche Platzbedarf für Probenraum und Equipment, aber das alte Musikerheim platzte förmlich aus allen Nähten.
Ab 2004 widmeten die Musiker der Stadtkapelle Hainfeld jede freie Minute dem Bau des neuen “Haus der Musik” im Sportzentrum Hainfeld.
Das Musikerheim wurde im Jahr 2009 unter der Federführung von Obmann Johann Wurmetzberger und Ehrenmitglied Franz Heindl fertiggestellt und eröffnet.
é Beste akustische Voraussetzungen bietet unser Probensaal mit einer Nutzfläche von 225 m² !!
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